Nachwuchsförderung durch
Integration im Gastgewerbe
Mit dem Projekt „Nachwuchsförderung durch Integration im Gastgewerbe“ möchte der Vorstand der hoga Unternehmerversorgung Institutionen wie Schulen, berufliche Akademien, Berufsschulen usw., aus dem Umfeld seiner Mitglieder, motivieren, durch Eigeninitiativen Hauptschülern den Weg zu einer Ausbildung im Gastgewebe zu erleichtern. Darüber hinaus sollen Schüler aus sozial schwachem Umfeld, auch geistig oder körperlich behinderten jungen Menschen die reale Chance auf einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz im Hotel- und Gaststättenbereich und damit auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnet und ihnen so die Integration in die Gesellschaft ermöglicht werden. Diese innovative Initiative trägt in einer Zeit des demographischen Wandels auch mit dazu bei, dass der im Gastgewerbe sich abzeichnende Arbeitskräftemangel gemindert werden kann.
Der jährlich angesetzte Betrag beträgt 6.000 €.

2009
Insgesamt 20 Haupt-und Förderschulen, die sich für eine besondere berufliche Begleitung und Qualifizierung im Unterricht stark machen, hatten Konzepte eingereicht. Gemeinsam mit Ulrich Geising und Friedeborg Steffenhagen von der Bezirksregierung Arnsberg hat der Vorstand der hoga Unternehmerversorgung die Konzepte geprüft und sich auch vor Ort ein Bilde gemacht.
Der 1. Preis, dotiert mit 3.000 € ging an die Wilhelm-Rein-Schule in Dortmund.
Als 2. Sieger konnte die Fröbelschule in Arnsberg 2.000 € einstreichen.
Auf dem 3. Platz landete die Kindelsbergschule in Kreuztal und erhielt dafür einen Geldpreis von 1.000 €.

2010
Die hoga-Unternehmerversorgung e.V. will mit dem Preis aber auch ein Signal setzen und der Akademie Himmelreich dabei helfen, leider noch bestehende bürokratische Hürden für eine Regelfinanzierung, besonders im Rahmen der Eingliederung, der jungen Menschen mit einer geistigen Behinderung am Arbeitsplatz zu überwinden. Auf Grund der Personalstruktur der meisten Betriebe des Hotel- und Gaststättenbereiches ist es für die Arbeitgeber unabdingbar, dass für eine Nachhaltigkeit der zur Verfügung gestellten Arbeitsplätze, d.h. für deren langfristigen Erhalt, die erfahrenen Mentoren der Akademie in der Einarbeitungsphase das Training der jungen Menschen bezüglich beruflicher Kenntnisse und Fertigkeiten übernehmen. Dies auch deshalb, weil dieses individuelle Trainingskonzept sowohl den Bedürfnissen der behinderten Arbeitnehmer aber auch der Arbeitgeber Rechnung trägt, zumal das Projekt (Modul-qualifizierung am Arbeitsplatz) von der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein anerkannt und ggf. sogar zertifiziert wird und so auch den Qualitätsstandard sichert .


Die hoga Unternehmerversorgung ist seit über 60 Jahren eine soziale Einrichtung des DEHOGA Bundesverbandes.
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